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Zu Gast bei 1, 2 oder 3

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Autor: flohlys

Tags: Fernsehen, Medien, Tauchen

Im Oktober war ich zu Gast bei der legendären Kindersendung "1, 2 oder 3", moderiert von Elton. Im Fernsehen ist die Folge "Versunkene Schätze" dann am 18. Februar 2017 im ZDF zu sehen - einen Tag später bei KIKA. In der Sendung müssen drei Teams spannende Fragen rund um die moderne Unterwasserarchäologie beantworten. Von 3D-Modellierung über Faultier-Skelette in mexikanischen Höhlen bis hin zum Salzgehalt der Ostsee ist alles dabei...

Fotos: Sabrina Müller

Fotos: Sabrina Müller

Terra X - Das Jahrhundertwrack

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Autor: flohlys

Tags: Archäologie, Tauchen, Wracks

In der Tradition der "Terra X-Tauchfahrten" erzählt der Film vom Auffinden eines der größten Kriegsschiffe des 16. Jahrhunderts: das schwedische Kommandoboot "Mars". "Terra X" ist live dabei, wenn die Wissenschaftler unter Wasser und auf dem Begleitboot zum ersten Mal die Funde inspizieren. Erstausstrahlung am 01.11.2015 um 19.30 Uhr auf ZDF

Das Kommandoboot "Mars" beherrschte die Ostsee und galt weltweit als das größte und beste Kriegsschiff. Eine Legende, nicht nur zu seiner Zeit. Es galt als unbesiegbar und hatte die berühmte "Lange Barke" der Lübecker versenkt. Mit der "Mars" strebte der junge schwedische König, Erik der XIV., die Herrschaft im und über den Norden Europas an. Die Hanse lag in ihren letzten Zügen, und Erik wollte sich die überaus einträglichen Handelsrouten sichern.

Bei der Schlacht zwischen David und Goliath am 31. Mai 1565, als die schwedische Armada auf einen Verbund von dänischen und lübeckischen Schiffen trifft, dreht sich das Glück: Es gelingt einem "Feuerleger" der Lübecker, einen Brand an Bord des schwedischen Kriegsschiffes zu entfachen.

Als der Befehlshaber kapituliert, strömen deutsche und dänische Soldaten an Bord, um das Schiff vor seinem Untergang zu plündern. Doch dann zerreißt eine plötzliche Explosion das Schiff und zieht 800 Männer mit auf den Boden der Baltischen See. Jahrhundertelang galt das Schiff als verschollen. Bis es 2011 von schwedischen Tauchern in 75 Meter Tiefe gefunden wurde, in unglaublich gutem Zustand.

Spektakuläre Unterwasseraufnahmen des größten Kriegsschiffs seiner Zeit lassen gemeinsam mit aufwändig inszenierten Reenactments und State-of-the-Art CGIs eine ganze Epoche wiederauferstehen. Vor kurzem erst kam es zu einem weiteren Sensationsfund: der Bericht des Lübecker Ratsherren und Flottenkommandeurs Friedrich Knevel über den Sieg über die Schweden.

Sensationsfund in der Ostsee

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Autor: frischnetz

Tags: Archäologie, Tauchen, Wracks

Es beherrschte die Ostsee und galt zu seiner Zeit als das größte und beste Kriegsschiff weltweit: das schwedische Kommandoboot "Mars". Die "Mars" war das bedeutendste Kriegsschiff ihrer Zeit. Unbesiegbar sollte sie sein und trotzdem ist sie gesunken. Die Dokumentation erzählt die Geschichte ihrer letzten Schlacht und ihrer nicht minder dramatischen Bergung.

Das Wrack der „Mars“ ist ein Jahrhundertfund, sagt Florian Huber, einer der renommiertesten Unterwasser-Archäologen Deutschlands. Erbaut im 16. Jahrhundert, sollte sie das Nordmeer beherrschen. Auch im Rückblick gilt die MARS als das bedeutendste Kriegsschiff ihrer Zeit. Während einer Schlacht gegen Lübeck gelingt es einem gegnerischen Matrosen, auf der „Mars“ Feuer zu legen. Diese explodiert, verbrennt und versinkt für Jahrhunderte auf dem Meeresboden, für Generationen unauffindbar. Nach zahlreichen Tauch- und Ortungsversuchen gelingt es 2011 dem Forschungsschiff „Princess Alice“ 15 Seemeilen nördlich von Öland, die „Mars“ zu orten – einmalige Fotos über den guten Zustand des versunkenen Kriegsschiffs in 75 Metern Tiefe gingen damals um die Welt.

Mit dem Untergang der „Mars“ musste der damalige schwedische König Erik XIV. seine Herrscherpläne erst einmal ad acta legen. Es dauerte Jahre, bis Schweden wieder zu alter Größe zurückgelangen würde und im Dreißigjährigen Krieg eine große Rolle spielen sollte. Jahrhundertelang galt es als Rätsel für Wissenschaftler und Historiker, warum die „Mars“ gesunken ist. Wer oder was brachte sie damals zum Sinken?Weder fand man Dokumente – Briefe, Tagebuchaufzeichnungen, Nachrichten an den König –, die den Untergang und seine Vorgeschichte beschrieben, noch gab es mündliche Berichte darüber. Erst im Licht neuer Erkenntnisse ist es heute möglich, zum ersten Mal die Geschichte der „Mars“ nachzuvollziehen und filmisch zu erzählen.

Die Dokumentation »Das Jahrhundertwrack« läuft am Samstag, 22. August um 21:05 Uhr (53 Min.) auf arte. Wiederholung am Sonntag, 23.08. um 15:45 Uhr